Gesetz der 13 Kontakt

Das Gesetz der 13

Robin Dunbar fand in den 90er Jahren heraus, das es eine Korrelation zwischen Hirnstrukturen und durchschnittlichen Größe einer Gruppe (Dunbar-Zahl) gibt. Diese Zahl besagt, das ein Mensch ein kognitives Limit von etwa 148 Personen hat, mit denen stabile soziale Beziehungen gehalten werden können. Das bedeutet: bewegt sich die Anzahl der umgebenden Personen innerhalb der Grenzen dieser Dunbar-Zahl empfindet der Mensch das noch als familiär und verhält sich entsprechend. Wenn diese Grenze überschritten wird, zeigen sich plötzlich Aufteilungseffekte der Kommunikation und konkurrierendes Gruppenverhalten.

In der evolutionären Vergangenheit des Menschen haben sich Clanverbünde als besonders hilfreich gezeigt, weshalb dies eine natürliche Form des Zusammenlebens ist. Clans sind aus einzelnen Familien organisiert, also Gruppen von Menschen die besonders intensiv zusammen leben. Adaptiert auf ein Unternehmen zeichnet sich ab, das die maximale Gruppe von 148 Personen für eine bessere Organisation noch einmal unterteilt werden sollte. Ausgehend von verschiedenen Überlegungen (Fußball, Jesus und Apostel, Squad-Größe bei der US Army, Biologie, ...) setze ich die maximale Anzahl der Personen in einem Team (der "Familie") auf 13. Wobei hier 11 Teammitglieder und die zwei zusätzlichen Rollen Team-Coach und Commitment-Owner zu rechnen sind. (ausführliche neue Begründung kommt noch)

Wie unter "organischer Verbund" noch zu sehen sein wird, werden aus den einzelnen Rollen der Teams jeweils eigene "Circle" gebildet. Da diese Gruppe "entsendeter" Personen ebenfalls in den Strukturen gehalten werden soll, ergibt sich eine maximale Team Anzahl von 11 (da es auch in diesem Zirkel sowohl Team-Coach, als auch Commitment-Owner geben muß und damit 13 Personen erreicht sind).

Somit sind die Grenzen der Dunbar-Zahl vorerst erfüllt, denn 11x13=143.

(Aktuell ist die 13 noch esoterisch begründet, die exoterischen Beweise habe ich noch nicht vollständig formuliert.

Zusätzlich habe ich mir Gedanken gemacht, warum der Homo Sapiens diese Konflikte in der Welt entzündet und bin auf die folgende Antwort gekommen:

Wie wir anhand der bisherigen menschlichen Interaktionen sehen können, ist der Mensch sehr phantasiebegabt, in beide Richtungen ("Gut" und "Böse"), und in dieser Phantasie unbeschränkt. Andererseits sind wir in der Realität aber durch die vorhandenen Ressourcen sehr wohl beschränkt. Und diesen inneren Konflikt leben wir alle zusammen laufend aus.

Die Lösung erscheint mir nun recht einfach. Wir benötigen eine natürliche Beschränkung im handeln. Da wir uns ja nicht gedanklich einschränken wollen und können, kann es sich nur um eine äußere Grenze handeln.

Also, habe ich mich gefragt, was ist der stärkste am Menschen wirkende externe Einfluß? Die Antwort: die soziale Gruppe.

Wenn wir uns gedanklich 100000 Jahre zurück bewegen und unsere Vorfahren in ihrem Lebensraum betrachten, dann können wir ein soziales Gruppenverhalten beobachten. Auch als wir den Lebensraum Wald, gegen den Lebensraum Erde begonnen haben einzutauschen, sind wir noch immer in Familienverbünden unterwegs. Diese lange Prägung ist uns sicher nicht abhanden gekommen.

Wir benötigen also eine soziale Grenze, die wir als natürlich erkennen können. In meinen Augen und in meiner Vorstellung ist es die Beschränkung auf Team("cluster")-Größen von 13 Personen, die in einer Circle-Struktur mit maximal 11 Clustern (Clustergroup) zusammen arbeiten.)